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Umfrage zu alltäglicher Belästigung (Street Harassment)

Erste weltweite Umfrage zu Alltäglicher Belästigung/Street Harassment

Hollaback ist eine Bewegung die sich der Eliminierung von alltäglicher Belästigung/street harassment widmet, unterstützt durch ein Netzwerk von Aktivist*innen auf der ganzen Welt. Hollaback hat sich mit der ILR School an der Cornell Universität unter Leitung von Professorin Beth Livingston zusammengeschlossen, um die Erfahrungen und Auswirkungen von alltäglicher Belästigung/street harassment international in Kooperation mit Hollabacks weltweit verteilten Ortgruppen, zu erforschen.

Was machen wir? Am 15. Oktober 2014 gingen die Online-Umfragen in Ländern auf sechs Kontinenten an den Start, übersetzt in zahlreiche Sprachen. Links zu dieser Umfrage werden getweeted, geblogged, facebooked und durch die ganze Welt per Mail verschickt, in der Hoffnung Daten über alltägliche Belästigung/street harassment zu sammeln, die uns helfen die Auswirkungen von alltäglicher Belästigung/street harassment international besser verstehen zu können. Links zu den verschiedenen Regionen und Sprachen sind weiter unten verfügbar.

Was du machen kannst um zu helfen? Nimm an der Umfrage teil! Wenn die Ortsgruppen in deiner Region oder in der Sprache, in der du dich am wohlsten fühlst die Umfrage versendet, fülle den Fragebogen aus und sende den Link an Leute in deinem Umfeld, die ebenfalls daran interessiert sein könnten. Umso mehr Menschen sich daran beteiligen, umso besser.

Was du erwarten kannst?  Die Umfrage fragt nach demografischen Angaben, Erfahrungen mit alltäglicher Belästigung, Reaktionen darauf, und andere Fragen.  Die Umfrage ist vollkommen anonym. Erste Zusammenfassungen der Ergebnisse und Presseerklärungen sind für Anfang 2015 geplant.

Was passiert, falls ich meine Stadt oder Sprache nicht finde? Wenn du in der Liste unten keine Hollaback-Gruppe in deiner Nähe findest, wähle einfach die dir näheste Stadt.

Was mache ich, wenn ich fragen habe? Du kannst mit dem Team deiner lokalen Hollaback-Gruppe in Kontakt treten (dresden@ihollaback.org) oder dich an Hollaback! in New York wenden (holla@ihollaback.org). Falls du mehr Informationen zur Umfrage direkt brauchst, wende dich an Prof. Beth Livingston (BAL93@cornell.edu).

Die Umfrage auf Deutsch (gültig für alle deutschprachigen Hollaback Seiten) findest du hier:

Berlin, Germany Deutsch https://cornell.qualtrics.com/SE/?SID=SV_4GiajTt5g4Niu9v
Berlin, Germany English https://cornell.qualtrics.com/SE/?SID=SV_81gQySDe26SIX6B

 

Hier sind alle Umfrage Links – bitte wähle deine Sprache und Region:

Site Survey

Site Survey Language Link
Poland Polish https://cornell.qualtrics.com/SE/?SID=SV_eJ2pAaKFXx75tGZ
Poland English https://cornell.qualtrics.com/SE/?SID=SV_e9RY887ILwaCmQB
Italy Italian https://cornell.qualtrics.com/SE/?SID=SV_4InknD5oiPi0Eqp
Italy English https://cornell.qualtrics.com/SE/?SID=SV_cZ3MJOD7VOhkOHz
Belgium Dutch https://cornell.qualtrics.com/SE/?SID=SV_1ETiOng4dHGkVDf
Belgium Belgian French https://cornell.qualtrics.com/SE/?SID=SV_018CUKZ6imJX5it
Belgium Belgian English https://cornell.qualtrics.com/SE/?SID=SV_7aMzF6MYJCcSIJv
Delhi, India Hindi https://cornell.qualtrics.com/SE/?SID=SV_bCxEMIohjgmLn37
Delhi, India English https://cornell.qualtrics.com/SE/?SID=SV_cP9W5ntsxQTD2SN
Mumbai, India Marathi https://cornell.qualtrics.com/SE/?SID=SV_8hOZWNrQOYFoqkR
Mumbai, India Hindi https://cornell.qualtrics.com/SE/?SID=SV_3ylGoMG0FYDw7gp
Mumbai, India English https://cornell.qualtrics.com/SE/?SID=SV_da12soVjLabtIMJ
Berlin, Germany German https://cornell.qualtrics.com/SE/?SID=SV_4GiajTt5g4Niu9v
Berlin, Germany English https://cornell.qualtrics.com/SE/?SID=SV_81gQySDe26SIX6B
Bosnia Herzegovina Bosnian https://cornell.qualtrics.com/SE/?SID=SV_e4gliZaue1jQPv7
Bosnia Herzegovina Croatian https://cornell.qualtrics.com/SE/?SID=SV_0V2JixgEEEyyobH
Bosnia Herzegovina English https://cornell.qualtrics.com/SE/?SID=SV_0cEGLMrIhDFz5ul
Croatia Croatian https://cornell.qualtrics.com/SE/?SID=SV_d6GzLAw5ikfSVrn
Croatia English https://cornell.qualtrics.com/SE/?SID=SV_3khfeVaGMWbErQh
Mexico City, Mexico Spanish https://cornell.qualtrics.com/SE/?SID=SV_abppuToXmOT9SPH
Mexico City, Mexico English https://cornell.qualtrics.com/SE/?SID=SV_3t0lhqpdAfDktGR
Kathmandu, Nepal Nepali https://cornell.qualtrics.com/SE/?SID=SV_3Kqu4eRMFAbd2Sx
Kathmandu, Nepal English https://cornell.qualtrics.com/SE/?SID=SV_8nUnppNswjjrJn7
Bristol, UK French https://cornell.qualtrics.com/SE/?SID=SV_5Au1kAeXWYKtjet
Bristol, UK English https://cornell.qualtrics.com/SE/?SID=SV_9ERFCqBanX6k8sZ
Bristol, UK Hindi https://cornell.qualtrics.com/SE/?SID=SV_4VDBRqq8tkGTT37
Bristol, UK Polish https://cornell.qualtrics.com/SE/?SID=SV_1HUGdC7bFXBvLfL
Czech Republic Czech https://cornell.qualtrics.com/SE/?SID=SV_eS9Lsbn5vQEdNaZ
Czech Republic English https://cornell.qualtrics.com/SE/?SID=SV_bmjRUvbbok8E5Vz
Columbus, US English https://cornell.qualtrics.com/SE/?SID=SV_9ufLHYi4Kp2rn5b
Chicago, US English https://cornell.qualtrics.com/SE/?SID=SV_0pTIQ3plBvzm33v
Twin Cities, US English https://cornell.qualtrics.com/SE/?SID=SV_erKER2rvjdbSRMN
London English https://cornell.qualtrics.com/SE/?SID=SV_d4k6D6ljL1JelyR
Baltimore, US English https://cornell.qualtrics.com/SE/?SID=SV_74FFbDJyQU7oXnn
Baltimore Spanish https://cornell.qualtrics.com/SE/?SID=SV_7USBmvRNQcanggZ
RVA, US English https://cornell.qualtrics.com/SE/?SID=SV_1Unqt856gIwoBF3
Melbourne, Australia English https://cornell.qualtrics.com/SE/?SID=SV_3HHm6bpq5FB7SKh
Pittsburgh, US English https://cornell.qualtrics.com/SE/?SID=SV_cUEaoF53U2GZu7z
Dublin, Ireland English https://cornell.qualtrics.com/SE/?SID=SV_dmLn6LALBKOQuCp
Bangalore, India English https://cornell.qualtrics.com/SE/?SID=SV_4TuorpUQBakjN7D
Des Moines, US English https://cornell.qualtrics.com/SE/?SID=SV_26a6sV9y0Vyjivj
Alberta, Canada English https://cornell.qualtrics.com/SE/?SID=SV_7Wfdc7eDQvatPlb
Appalachian Ohio, US English https://cornell.qualtrics.com/SE/?SID=SV_9mBtsJ60s2gQPul
Houston, US English https://cornell.qualtrics.com/SE/?SID=SV_e4AUMmuEu6gx5yZ
Houston, US Spanish https://cornell.qualtrics.com/SE/?SID=SV_7QUgezPLIc7hFE9
Norfolk & Norwich, UK English https://cornell.qualtrics.com/SE/?SID=SV_bJf2w3l6wRkS01n
Halifax, Canada English https://cornell.qualtrics.com/SE/?SID=SV_9pNEDYw7ud7ioaV
Boston, US English https://cornell.qualtrics.com/SE/?SID=SV_6RnqBXMQfBIFuSx
Toronto, Canada English https://cornell.qualtrics.com/SE/?SID=SV_1ziL9FxqqkgjG4Z
LA, US English https://cornell.qualtrics.com/SE/?SID=SV_06uUNMtEJ5T4SmF
San Francisco, US English https://cornell.qualtrics.com/SE/?SID=SV_74mzzDeXE3w1Anb
Korea English https://cornell.qualtrics.com/SE/?SID=SV_eMekLFmJUnu8SWx
Plattsburg, US English https://cornell.qualtrics.com/SE/?SID=SV_cYK4PwXrdhY16fP
NYC, NYU, US English https://cornell.qualtrics.com/SE/?SID=SV_5pBqNDqQHJE16iV
South Africa English https://cornell.qualtrics.com/SE/?SID=SV_eL5snrAtbJyN8J7
East Lansing, US English https://cornell.qualtrics.com/SE/?SID=SV_cC6Lg8IjDuXhGoB
Philadelphia, US English https://cornell.qualtrics.com/SE/?SID=SV_exnfjEdGArov0BD

DANKE!!!! Und vergiss nicht auch deine Freund_innen einzuladen!

DU HAST DIE MACHT STREET HARASSMENT ZU BEENDEN!

(Vielen Dank an Hollaback! Berlin für die Bereitstellung des Textes!)

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Was ist das denn für eine Frage?

Saß in der vollen Tram Samstag Abend. Hatte mich neben nen Typ gesetzt, der mich nach ner Weile schief von der Seite anguckte und meinte klar und deutlich hörbar für alle Umstehenden/Umsitzenden: “Biste eigentlich ne Frau?”
Meine Antwort: “Was ist das denn für eine Frage?”
Seine Antwort: “Na, du hast doch kurze Haare”
Hab ihn noch pseudobemitleidet, dass er im letzten Jahrhundert stehen geblieben sei und mir dann Musik angemacht.

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7+

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I don’t want it!

Ich saß nachts am Pirnaischen Platz und habe auf meinen Bus gewartet. Ein Mann überquerte die Straße und fragte, ob er sich setzen könnte. Ich nahm meinen Rucksack von der Bank, ich dachte, ich hätte den Platz besetzt.
Er hat angefangen mich anzuquatschen. Zuerst darüber, woher er kommt und dass er hier studiert. Dann wollte er meine Nummer, bis hierhin war ich immer noch höflich. Dann wurde er sehr schnell aufdringlich mit “I give you my number” und ich habe immer wieder wiederholt “I don’t want it.” Da wurde ich langsam pampig.
Irritiert bin ich in die nächste Bahn gestiegen, da steht er mit auf und grapscht mir an den Po und küsst mich. Völlig überrumpelt stehe ich in der Bahn und realisiere, dass ich den Bus nehmen musste, steige wieder aus. Da kommt er auf mich zu. Mein Bus kommt, ich laufe dahin, er mir nach und flüstert mir “I want to have sex with you” ins Ohr. Ich sagte “Fuck off”.
Vor zwei Stunden habe ich ihn wieder gesehen. In der 7 vom Hauptbahnhof zum Pirnaischen. Und er grinste so geil, so als kenne er mich. Ich ekel mich und fühle mich missbraucht.

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Alles ok?

Ein warmer Tag im Park, der gänzlich schön gewesen wäre, wäre da nicht dieser widerliche Typ gewesen, der eine Frau, die allein auf dem Rasen lag und las, unablässig aus dem Hinterhalt beobachtete (aus einer Entfernung von etwa 3 m). Zum Glück hatte ich gerade vor ein paar Tagen einen sehr wertvollen und simplen Tipp auf dem Blog Die Störenfriedas gelesen, dass man in solchen Momenten einfach mal diejenige, die blöde Anmachen über sich ergehen lassen muss, fragen kann, ob alles ok ist. Das habe ich getan und es war auch gut so, denn es hat sie sofort erleichtert. Tatsächlich nervt der gleiche Typ viele Frauen im Viertel immer und immer wieder und diejenige fühlt sich schon gar nicht mehr sicher in ihrem Viertel. So traurig. Immerhin war sie voll froh, dass auch jemand anderes das komisch fand.

Hier die Inspiration: https://www.youtube.com/watch?v=L5DA2MjNb-E

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24+

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Blick nach Italien – Kampagne “Punto su di te”

http://www.pubblicitaprogresso.org/wp-content/uploads/2013/11/Punto-su-di-te_studi.jpg

 

In Italien läuft derzeit eine Kampagne, um auf die bestehenden Umstände aufmerksam zu machen, unter denen Frauen leben. Hier ist der Link zum Originalbericht auf L’Espresso, im Folgenden haben wir diesen Artikel ins Deutsche übersetzt.

Originalartikel auf Italienisch

Deutsche Übersetzung des Artikels:

Im Januar wird die Kampagne an Haltestellen in ganz Italien zu sehen sein, aber bereits jetzt erregt sie Aufmerksamkeit. Es ist die jüngste Kampagne gegen Gewalt an Frauen von „Pubblicità Progresso“, benannt „Punto su di te“ (Ich zeige auf Dich). Auf den Plakaten ist das Bild einer Frau zu sehen und ein Spruch zum Vervollständigen: „Nach dem Studium würde mir gefallen …“; „Ich wünsche mir von meinem Ehemann …“

48 Stunden haben gereicht, dass die Sprechblasen mit Beschimpfungen übelster Art gefüllt wurden, wie das Video der Organisation zeigt.

„Das war unser Ziel“ erklärt Alberto Contri, Präsident von Pubblicità Progresso: „Zeigen, dass Diskrimination immer noch weit verbreitet und in den Köpfen der Bevölkerung verwurzelt ist, die aber gerade ihr Denken bei diesem Problem ändern muss“ Ein Köder um die schlimmsten „Instinkte“ hervorzurufen.

„Die Kampagne will uns sagen: „Seht, die Widerlichkeit in der Frauen leben müssen““, antwortet in ihrem Blog die Semiologin Giovanna Cosenza „Aber in Wirklichkeit reproduziert sie – zum unendlichsten Mal, auf seine Art – ein unendliches Ritual der Degradierung von Frauen“

Auf den Plakaten, die Januar aufgehängt werden, werden die Beleidigungen vom Logo der Kampagne verdeckt sein sowie von einer Einladung auf die Homepage zu gehen, um Instrumente zu finden, Belästigungen anzuzeigen (einbegriffen gewalttätige Inhalte die sich im Netz finden), zusammen mit Kontakten von Organisationen, die zu diesem Thema arbeiten.

„Wir brauchen uns nicht der Illusion hinzugeben, mit einem Spot Stereotype zu ändern“, kommentiert Contri: „Deswegen wollen wir darüber hinaus gehen“. Aber werden das wirklich Menschen tun, wenn bei ihnen stattdessen die Tendenz eher ist, Frauen mit Beleidigungen zu überziehen? „Ich bin davon überzeugt“, antwortet Contri: „Auch weil die Kampagne mit mehreren Kanälen arbeitet. Mit Wettbewerben, Initiativen in Schulen und einem Lied, das extra dafür von einigen italienischen Liedermacherinnen und Liedermachern erstellt wird und das bei einem Konzert gespielt wird, dessen Erlös in Stipendien für Frauen fließt.“ L’Espresso veröffentlicht nun in Vorschau einige Bilder, die in der offiziellen Kampagne zensiert sein werden, da sie zu vulgär sind, aber die Idee des Projektes gut transportieren. Oder eben auch zeigen, wie einfach es anscheinend für viele ist, einen Stift zu nehmen und Frauen zu beschimpfen.

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Mehrfacher Schock

Ich bin gegen 22 Uhr vom Albertplatz mit der Bahn nach Hause gefahren.
Weil ich mein Fahrrad dabei hatte stand ich.
Neben mir stand eine Gruppe Typen in meinem Alter. Sie waren wohl schon angetrunken und redeten homophobe Scheiße.
Als einer von ihnen sein Bier fallen ließ, welches in der Bahn rumrollte und auslief, wies ich ihn darauf hin und fragte ob er es bitte aufheben könne. “Nö!” Ich erklärte ihm dass es eklig sei und nass und so weiter und forderte ihn und die Gruppe auf es jetzt aufzuheben.
Da guckte er mir ins Gesicht: “Soll ich dir ma auf die Brille spritzen oder was?”
Ich war so perplex, dass ich überhaupt nicht wusste was ich tun oder sagen sollte…im selben Moment stand ein anderer Mann auf, der das Ganze wohl beobachtet hatte und stellte sich zwischen mich und die Jungsgruppe um mich zu “beschützen”.
Er fragte die Typen ob es ein Problem gebe und so weiter, er war ziemlich groß im Vergleich zu den anderen. Die Typen waren auf einmal ganz kleinlaut. Jedenfalls blieb er zwischen uns stehen bis ich zustieg und wünschte mir noch einen schönen Abend.
Ich sagte nur kurz “Danke” und stieg aus, die Jungsgruppe aber auch.
Der Typ der mich so blöd angemacht hatte rief mir noch hinterher: “Schönen Abend noch hübsche Frau!” Ich stieg einfach nur schnell aufs Rad und fuhr weg.
Ich war -und bin immer noch – völlig verstört darüber was für ein Frauenbild diese Typen haben.
Aber auch dass sich der andere Mann dann zwischen uns stellte um mich zu beschützen sehe ich mit gespaltenen Gefühlen. Auf der einen Seite ist es ja cool dass er hilft und nicht wegsieht wie viele andere. Auf der anderen Seite habe ich mich in der Rolle der “armen, schwachen Frau die sich nicht selbst helfen kann” und beschützt werden muss auch nicht wohl gefühlt und ich bin dadurch auch eher passiv geworden anstatt selbst zu reagieren/reagieren zu müssen.
Als ich in meine WG kam und meinem Mitbewohner schilderte was mir passiert ist war seine Reaktion: “Ach das ist doch nich schlimm, die sind halt blöd aber bringt auch nix sich darüber aufzuregen.” Und ich sollte doch froh sein dass mich der Mann verteidigt hat. Das war dann quasi der zweite Schock, dass er nicht verstehen konnte wie erniedrigend es ist sexistisch beleidigt und dadurch auf ein Sexualobjekt reduziert zu werden.

Das war auch nicht der erste Zwischenfall dieser Art, unter anderem deswegen fahre ich lieber mit dem Fahrrad nach Hause wenn ich nachts unterwegs bin.

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“Heftig”

Ich war mit einem Kumpel in einer Bar am Pirnaischen-Platz. Der Barkeeper hat uns irgendsoein Zeug in die Nase gespritzt … ich glaube “Peppers” hieß das. Das war ziemlich heftig. Wir haben uns wie bei “Fear and Loathing in Las Vegas” gefühlt. Er hat uns dann auch mehrfach in den Genitalbereich gegriffen … Das hat uns alles ziemlich verwirrt.

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Berechtigte Wut auf der BRN

Vorbemerkung von Hollaback! Dresden und Umgebung: Diese Geschichte wurde ursprünglich als Kommentar auf die vorhergehende BRN Geschichte gepostet. Mit Erlaubnis veröffentlichen wir sie aber als eigenständige Geschichte.

ich habe auf der BRN ebenfalls solche erfahrungen machen müssen.

mal abgesehen von den abschätzigen blicken, sprüchen, beleidigungen, die ohnehin auf solchen großen veranstaltungen an der tagesordnung sind, habe ich freitag gegen ende der brn noch mal 2 dinge erlebt, die dazu geführt haben, dass ich weder in den nächsten beiden tagen nochmal hingegangen bin – noch überhaupt jemals wieder vorhabe, dort hinzugehen. (und dazu muss ich sagen: ich habe die brn immer geliebt, aber da ist mit idealen einfach nicht mehr viel.)

jedenfalls: der eine typ hatte noch glück. er presste im vorbeigehen seinen kopf zwischen meine brüste und ich war so perplex, dass es einige sekunden dauerte, bis ich ihm -noch mit worten- zu verstehen gab, was ich davon hielt. ein typ, der mit uns unterwegs war, hatte außerdem nichts besseres zu tun, als über den vorfall zu lachen. ich wurde immer wütender.
der nächste hatte pech, weil sich eben einiges angestaut hatte. er beleidigte meine freundin und mich aufs übelste, bis ich zum ersten mal in meinem leben handgreiflich wurde und ihn schubste und eine runterhaute. blackout. all die beleidigungen, alles auf einmal. da dachte ich: okay, um mich vor sowas zu schützen, sollte ich mich von nun an von solchen veranstaltungen fernhalten.

schade, dass man soweit gehen muss, um sich sowas nicht mehr auszusetzen. dass man solchen leuten das feld überlassen muss. zum glück gibt es veranstaltungen, wo der raum geschützter ist. aber trotzdem, es sollte einfach überall so sein.

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